Aktuelles
28.09.2011 Heutige Berichte in der Oeynhauser Zeitung WestfalenBlatt
Artikel in der NEUEN WESTFÄLISCHEN Ausgabe Bad Oeynhausen 28.09.2011
25. September 2011
Das Gefährliche an den Schadstoffen (PAK`s = polyzyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) ist die Tatsache, dass man sie nicht sehen kann !!!! Sie hängen sich an die feinen Stäube, die bei solch einer Öffnung entweichen.
Hier war unbedingt die Begleitung durch einen Toxikologen erforderlich, welcher sich mit diesen Schadstoffen auskennt.
Warum ein Biologe, der sich mit Pflanzen und Steinen auskennt, hier zu Rate gezogen wurde, ist nicht nachvollziehbar. Hier ging/geht um die Menschen und da war ein Toxikologe gefragt, z.B. Herr Dr. Hermann Kruse, der bereits mit dieser Sache betraut war und sich auf den Weg von Kiel nach Bad Oeynhausen gemacht hat. Er hätte alles genau untersuchen,informieren und Entwarnung geben können, wenn wirklich keine Schadstoffe gefunden worden wären !
Aber so ???
UNGEHEUERLICH :
Der Bürgermeister und der Rat der Stadt Bad Oeynhausen haben es billigend in Kauf genommen, dass die Anwohner weiterhin mit der Angst leben müssen, dass sich evtl. krebserregende Stäube freigesetzt haben könnten.
Sollte es so sein, werden die Auswirkungen sowieso erst in einigen Jahren sichtbar sein, wenn der Verkehr längst über die Nordumgehung rollt.
Die Angst vor evtl. Krankheiten in der Zukunft kann den Anwohnern jetzt niemand mehr nehmen................................. sie müssen nun mit dieser Angst weiter leben und das alles nur, weil die Politik (außer die unterstützende Partei BBO -Bürger für Bad Oeynhausen) wirklich jämmerlich versagt hat und nichts, aber auch gar nichts, zum Schutze der dort wohnenden Menschen unternommen hat.
Admin
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21.09.2011
19. September 2011
13. September 2011
Neue Westfälische: Die Stadt Bad Oeynhausen lässt ihre Bürger absaufen
Fotos der Deponie vom 11.09.2011
Wie man unschwer erkennen kann, ist überall Deponat auf dem Wall verteilt worden.
Auch nach dem starken Regen heute Nachmittag, war heute Abend ein sehr übler Geruch dieser "schwarzen Erde" zu vernehmen. Es stinkt süßlich und erzeugt Kopfschmerzen. Der Gerucht geht auch nicht aus der Nase !
Wir vermuten, dass nicht ein einziger Lkw mit kontaminiertem Deponat zur Sondermülldeponie verbracht wurde, denn das kostet viel Geld. Günstiger ist es natürlich, dieses "krebserregende Zeug" mit zu verarbeiten.
Das "STINKT DOCH ZUM HIMMEL !!!!!"
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20.08.2011
Schriftliche Stellungnahme des Toxikologen Herrn Dr. Kruse vom 17.08.2011 zur Deponieöffnung
Aus der Stellungnahme von Hr. Dr. Kruse zur Deponieöffnung
Womit wir auch beim Heilquellenschutz wären.
Z. Zt. läuft gerade beim RP in Detmold ein Verfahren zur Verlängerung des Status "Staatsbad Oeynhausen". Schon interessant, das sich diese verseuchte Deponie mitten im Heilquellenschutzgebiet befindet..........................................
Wenn das mal der Kurstadt "bad" (engl.) Oeynhausen nicht schadet ......!!!!!!!!
Leider (!!!!) ins Wasser gefallen......
30. August 2011
Lokales in der NEUEN WESTFÄLISCHEN Bad Oeynhausen
Deponie: Bauarbeiten verzögern sich
Bad Oeynhausen (juk). Man könnte sagen: Ins Wasser gefallen. doch die Arbeiten auf der alten Dehmer Deponie sind nur unterbrochen. „Wegen des Regens wird die Baufirma erst später an die tieferen
Schichten der Deponie gehen“, erklärte Tobias Fischer, Projektleiter der Nordumgehung bei Straßen NRW. Ursprünglich sollten gestern die Baggerarbeiten in der Tiefe der Altlast beginnen.
© 2011 Neue Westfälische
11 - Bad Oeynhausen, Dienstag 30. August 2011
Stellungnahme des Toxikologen Dr. Hermann Kruse, Uni Kiel vom 17.08.2011 zur Deponieöffnung:
Mit Klick auf die jeweilige Seite der Stellungnahme wird diese zum Lesen vergrössert (weiter unten ist die Stellungnahme auch als PDF downloadbar)
Stellundnahme des Hr. Dr. Kruse zum Aush
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Von "oben" ist das ganze Ausmaß der Landschaftszerstörung sehr gut zu erkennen !
Bagger machen Regenpause ???????
............da machen die Erdarbeiten h e u t e keinen Sinn = und es wird sogar eine Woche pausiert !
Das hat es ja noch nie gegeben, dass Bagger eine Woche Regenpause machen ????
Wer soll das denn glauben ? Da kommen sofort viele Gedanken und auch Vermutungen hoch......................... Vielleicht hat man ja etwas in den Proben gefunden und muss diese noch gezielter analysieren ?
..................und Gasaustritte wurden auch nicht festgestellt !!! .....und was riecht dort in der Umgebung der Deponie ? Es riecht nicht kontinuierlich, sondern partienweise teilweise süßlich (manchmal wie Insektenspray). Dieser Geruch ist sehr übel und bereitet Kopfschmerzen.
Fragen über Fragen tun sich da auf....................................
Fotos vom 18.08.2011 (vor dem großen Regen)
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Ältestenratssitzung 10 0811.pdf
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Ältestenratssitzung 10 0 811 II.pdf
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17.08.2011 11.40 Uhr=Gerüche treten auf !
17.08.2011 ab 8.00 Uhr auf der Deponie
Bis jetzt hat kein einziger LKW das Bau-Gelände verlassen. Das Deponat wird aufgeladen und auch auf dem Gelände an anderer Stelle wieder abgeladen und eingearbeitet. Es ist sofort eine Planierraupe dort, um das Deponat zu verteilen.
Bislang ist noch kein Fahrzeug zur "Pohlschen Heide" gefahren !!
Anhand der Fotos kann man gut erkennen, dass teilweise schon sehr dunkle Erde aufgeladen wurde. Hierbei handelte es sich nicht um die helle braune Erde, welche vor Wochen dort auf der Deponie aufgefüllt wurde, um kostengünstig überschüssige Erde des Autobahnbaues von anderer Stelle zwischen zu lagern.
Hier handelt es sich höchstwahrscheinlich schon um tiefer liegendes Deponat aus einem kleinen Krater, direkt am Baucontainer. Dieser Krater wurde aber sofort wieder zugeschoben und dann mit Kalk versehen.
Interessant sind auch die geschlossenen Kabinenfahrzeuge der Arbeiter auf der Deponie. Bei den Fahrzeugen handelt es sich lediglich um ganz normale Traktoren (aus der Landwirtschaft) mit Kabine. In der Pause (heute um halb Zehn Uhr) halten die Führer ihre Fahrzeuge an und steigen gemütlich aus, um Pause zu machen.
Der Baucontainer steht direkt auf dem Gelände am Eingang der Deponie, damit die Arbeiter vielleicht dort ihr Mittagessen etc. einnehmen können.
Kein weiterer Kommentar hierzu........................................................
Gestern Abend hat es wieder stark süßlich gerochen. Da ja jetzt erst der Aushub der Oberschicht erfolgt, darf man gespannt sein, was in den nächsten Tagen noch so ans Tageslicht gelangt und weiterhin wird es interessant sein, wieviel Lkw-Ladungen überhaupt zur Pohlschen Heide gebracht werden ?
17.08.2011 um 8.30 Uhr
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Öffnung der Deponie jetzt am 16.08.2011. Um 6.00 Uhr morgens gehts los...........
Heute am 15.08.2011 ist die Welt noch so einigermassen ruhig an der Dehmer Deponie.
Es fahren weniger Lkw`s als an den anderen Tagen. Es ist wahrscheinlich die Ruhe vor dem Sturm..............................
Morgen früh um 6.00 Uhr soll es dann soweit sein, wurden wir unterrichtet, dann wird die Deponie geöffnet !
Der Verdacht hat sich bestätigt: Es wurden keine ausreichenden Messungen der Luft vorgenommen, um die Anwohner vor den Folgen der Feinstäube zu schützen !
Hr. Dr. Kruse als Wissenschaftler und Toxikologe hat dieses festgestellt. Er als Fachmann hat bereits mehrere DEPONIE-Öffnungen begleitet und weiss, wovon er spricht.
Das mögen sämtliche Ratsmitglieder und der Bürgermeister bei der "jetzt und sofort zu treffenden Entscheidung" berücksichten !!! zum Schutze der Menschen in der Stadt Bad Oeynhausen............
Auch das Sickerwasser der Deponie muss ständig und immer wieder kontrolliert werden, denn das "belastete" Deponie-Sickerwasser darf auf gar keinen Fall in das Grundwasser gelangen !!!!!
Bericht im lokalen Fernsehen WDR in der Aktuellen Stunde am10.08.2011
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/08/10/lokalzeit_owl_aktuell.xml
WestfalenBlatt Bad Oeynhausen vom 11.08.2011
NW Ohne Messungen keine Entwarnung 11.08
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Vortrag des Toxikologen Dr. Hermann Kruse
Radio-Bericht im hiesigen Lokalradio Westfalica (bitte anklicken)
und PLAY Taste bestätigen
E I N L A D U N G
Deutschland bekanntester Toxikologe und Wissenschafter, Herr Dr. Kruse kommt
am Mittwoch, den10. August 2011 nach Bad Oeynhausen.
Westfalen Blatt Bad Oeynhausen 09.08.211
Neue Westfälische 09.08.2011
DIE DEPONIE WIRD AM MONTAG, DEN 15.08.2011 GEÖFFNET !!!!
02.08.2011
Von dem städtischen Mitarbeiter, Herrn Thielscher, erfuhren wir heute, daß die Öffnung der Deponie
am
Montag den 15. August 2011
erfolgen soll.
Es ist unglaublich, daß die Anwohner bis jetzt immer noch nicht über die Öffnung dieses Giftmüll-Areals an dem o.a. Termin unterrichtet wurden, wenn sogar städtische Mitarbeiter davon bereits Ken
Die Anwohner müssen sogar in den letzten Tagen Lärmwerte von 84 Dezibel !!!!! und höher ertragen.
Auf Anfrage bei der Stadt wurde erklärt: damit muss leben, auch wäre der Bürgermeister dafür nicht zuständig, denn das betrifft den Bauherrn, also den Landesbetrieb Straßen NRW.
Hier ist aber ein Bürgermeister (oder Vertreter) angesagt, der die Bürger von derartigen Missständen schützen und mit dem Bauherrn vermitteln sollte.
Den ganzen Tag über hört man das schrille Piepen (Rückwärtsfahrhilfe)der rückwärtsfahrenden Lkw`s und das laute Rappeln beim Abladen der Erde, weil die Fahrer der Kipper zig Mal die Abschüttelvorrichtung der Ladeflächen betätigen.
Für die Anwohner der reinste Horror, den ganzen lieben Tag lang.
Durch die Deponie-Öffnung bedingt, werden PAK`s freigesetzt, diese sieht man nicht, man hört sie nicht und man riecht sie auch nicht!!!!
Dieses "PAK verseuchte" Deponat soll dann auf der Pohlschen Heide (SpezialDeponie) entsorgt werden. Wie will man dieses Deponat denn aufladen und transportieren, ohne dass es mit der Umwelt in Berührung kommt ????
Dieses alles sind wichtige Fagen der Anwohner und keine "Panikmache" und "kein Spiel mit den Ängsten der Bürger" !
Die Bürger haben berechtigte Angst vor den Folgen
der Öffnung und dem Entweichen der PAK`s.
Wo ist der Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen ? Das Wohl der Bürger und der Stadt Bad Oeynhausen sollte eigentlich in seinem Interesse liegen...................................
Fatal ist weiterhin, dass diese Deponie im "Heilquellenschutzgebiet" liegt !!!!!!!
Der Heilquellenstatus wird derzeit geprüft, damit er verlängert werden kann zum Wohle und Erhalt des Staatsbades der Stadt bad (engl.) Oeynhausen.
20.07.2011 Rat der Stadt Bad Oeynhausen beschließt: Der Toxikologe und Wissenschaftler Dr. H. Kruse (Universität Kiel) wird um eine schriftliche Stellungnahme gebeten
NEUE WESTFÄLISCHE 22.07.2011
"Zur Frage, wie gefährlich die Deponie ist, gibt es zwei Meinungen", sagte Reiner Barg (BBO). Da seien zum einen die Gutachten, die Straßen NRW in Auftrag gegeben hat. "Und die - zusammengefasst
- sagen: Ist alles nicht so schlimm." Dem stehen laut Barg die Aussagen des Kieler Toxikologen Dr. Hermann Kruse entgegen, mit dem die BBO Kontakt pflegt. "Kruse sieht bei einer Öffnung der
Deponie ein erhöhtes Krebsrisiko für die Anwohner", sagte Barg. "Wir sind verpflichtet, dem auf den Grund zu gehen."
Die BBO hatte deshalb vorgeschlagen, Kruse in den Rat einzuladen. "Es ist sehr enttäuschend, dass das nicht geschehen ist", so Barg. Bis zur Klärung der Sachlage, so die Forderung der BBO,
müssten die Bauarbeiten zur Nordumgehung auf der Deponie gestoppt werden.
"Wenn es um Eigentumsrechte geht, ist solch ein Baustopp ja auch möglich", sagte Hendrik Kemena (BBO) und schielte dabei auf den Fall Theilemann. Das Gelände dieser Firma steht dem Weiterbau der
Nordumgehung in Eidinghausen im Wege. "Aber wenn es um den Schutz der Bürger geht, soll das nicht möglich sein?", fragte Kemena.
Einen Baustopp lehnte die breite Mehrheit des Rates entschieden ab. "Wir haben Verständnis für die Sorgen der Anwohner. Aber was Sie hier treiben, ist ein Spiel mit der Angst", sagte Dr. Volker
Brand (Grüne) in Richtung BBO.
"Wir alle nehmen die Gefahr, die von der Deponie ausgehen könnte, sehr ernst", versicherte auch Kurt Nagel (CDU). "Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass Sie nicht wahrnehmen wollen, was in
vier Gutachten steht", so Nagel.
Das nämlich sei schon in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung ausführlich dargestellt worden, betonte auch Dr. Olaf Winkelmann: "Auch die jüngsten Untersuchungen auf der
Deponie von Anfang Juli haben keine Schadstoffkonzentrationen über den Grenzwerten etwa im Sickerwasser festgestellt", sagte Winkelmann.
Kurt Nagel berichtete, dass er am 6. Juli mit Dr. Kruse Kontakt aufgenommen habe. "Da kannte er nur die Untersuchungsergebnisse von 1996. Wenn es neuere Untersuchungsergebnisse gebe, könne er
womöglich auch zu einer neuen Berurteilung der Gefährlichkeit kommen, habe der Toxikologe ihm gesagt.
"Inzwischen hat Dr. Kruse alle Untersuchungen, und er bleibt bei seiner Einschätzung", sagte Reiner Barg. Sein BBO-Fraktionskollege Matthias Köhler warf Nagel vor: "Und dann hat Herr Nagel
versucht, Dr. Kruse bei dessen Vorgesetzten anzuschwärzen". Das wies Nagel empört zurück. Und Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann verwarnte Köhler förmlich: "Hören Sie auf mit diesen
Bösartigkeiten".
Am Ende versuchte Olaf Winkelmann noch eine Lanze für den Kieler Toxikologen zu brechen. "Wir sollten Dr. Kruse alle Untersuchungsergebnisse zukommen lassen und ihn um eine Stellungnahme bitten",
beantragte Winkelmann. Dem stimmte die Mehrheit des Rates zu. Doch der Bürgermeister meldete Bedenken an. "Ich muss prüfen, ob das angesichts unserer Nothaushaltslage geht", sagte
Mueller-Zahlmann. "Und ich vermute: nein."
(Beim Klick auf die Fotos vergrössern sich diese)
06.07.2011 Ergebnisse der Bodenuntersuchungen liegen vor:
Hallo Frau Schröder,
wie telf. vereinbart die Ergebnisse von StrNRW. Ich bitte auch die anderen Mitglieder der Interressengemeinschaft zu informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage:
Peter Thielscher
Stadt Bad Oeynhausen
Der
Bürgermeister
Stadt- und Verkehrsplanung
Schwarzer Weg 6
32549 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 / 14-2100
Fax
05731 / 14-1907
mailto: p.thielscher@badoeynhausen.de
<http://www.badoeynhausen.de>
Pressemitteilung zu den Ergebnissen:
A30 Nordumgehung Bad Oeynhausen - Ergebnisse der Untersuchung Deponie Groh liegen vor
Bielefeld (straßen.nrw) Für die im Mai/Juni durchgeführten Untersuchungen auf dem Gelände der Altablagerung Groh liegen die Ergebnisse vor: In der untersuchten Deponiefläche liegt hauptsächlich Bauschutt. Die Untersuchungen bestätigen damit die bereits 1996 und 1999 durchgeführten Gutachten, sowie die geplante Ausführung der Arbeiten und den Umgang mit dem Aushub.
Nach den 13 Rammkernbohrungen aus dem Gutachten RRI von 1996 sowie den 15 Erkundungsbohrungen, 2 Grundwassermessstellen und 16 Sondierungen der erweiterten Gefährdungsabschätzung von Prof. Schneider (1999) wurden weitere detaillierte und ergänzende Untersuchungen durchgeführt:
- • Kleinrammbohrungen (19 Stück) bis in 7,5 Meter Tiefe mit Probeentnahmen
- • Bohrungen (4 Stück) bis in 9 Meter Tiefe zum Bau von Gasbrunnen und Gasabsaugversuche
- • Baggerschürfe (3 Stück) bis in 6 Meter Tiefe mit Probeentnahmen
Die Ergebnisse wurden im Hinblick auf den Verbleib der Aushubmaterialien und den erforderlichen Arbeits- und Umgebungsschutz bei den Bauarbeiten durch den beauftragten Gutachter nach §18 Bundes-Bodenschutzgesetz, dem Büro Dr. Kerth + Lampe aus Detmold, mit folgendem Ergebnis ausgewertet:
Der innerhalb der zugelassenen Grenzwerte belastete Aushub, vorallem die 2-3 Meter mächtige Abdeckschicht, kann in der Baumaßnahme weiter verwendet werden. Das, im Wesentlichen aufgrund derpolyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe - kurz PAK - (z. B. Teer aus altem Straßenaufbruch) und des Sulfatgehaltes (z.B. aus Gipskartonabfällen oder Beton), zu entsorgende Material wird wie geplant auf der Deponie „Pohlsche Heide“ entsorgt.
In Teilbereichen festgestellte Methangase in der Bodenluft erfahren bis zu etwaigen Nachbarflächen eine zur Unbedenklichkeit führende Verdünnung durch atmosphärische Luft. Für den unmittelbaren Arbeitsbereich auf der Baustelle werden die üblichen Arbeitsschutzvorkehrungen (Erdbaumaschinen mit Atem-Druckluft-Anlage) getroffen.
Insgesamt hat sich bei der Durchführung von 3 Baggerschürfen bis in 6 Meter Tiefe gezeigt, dass Geruchsemissionen nur in geringem Umfang zu erwarten sind.
Insofern starten die Arbeiten zu diesem gut 100 Meter langen Anschnitt (nur 3.500 m² von der insgesamt 70.000 m² großen Deponiefläche) der Altablagerung voraussichtlich Ende Juli. Danach wird die Altablablagerung durch den Anschnitt der A30 in Teilen entsorgt, verbleibende Deponiebereiche werden mit einer fachgerechten Abdichtung gesichert. Insgesamt ergibt sich grundsätzlich eine Zustandsverbesserung. Alle Arbeiten werden durch einen Sachverständigen überwacht und insbesondere auch im Hinblick auf Gase und Stäube messtechnisch begleitet.
Anlage: Präsentation im ASE B.O. vom 17.05.2010 sowie Kurzbericht Dr. Kerth + Lampe
Kontakt
Sven Johanning
Was hier so absolut unscheinbar mittten im Text nachzulesen ist, sind die Schadstoffe (die PAK`s) um die es die ganze Zeit geht !
Die Anwohner haben Angst vor der Freisetzung und den daraus resultieren Folgen dieser so genannten PAK`s.
Lokales
Straßen NRW hat Ergebnis der Deponie-Bohrungen
Bad Oeynhausen (nisi). Das Gutachten zu den Bohrungen auf der ehemaligen Groh-Deponie in Dehme ist fertig. Und liegt Straßen NRW offenbar bereits vor, wie Nordumgehungs-Projektleiter Tobias F
ischer der NW bestätigte. „Wir werden im Laufe der Woche das Ergebnis bekannt geben“, erklärte Fischer. Überraschendes sei für ihn bei den Ergebnissen nicht dabei, so Fischer, der davon ausgeht,
dass der Anschnitt der Deponie (für die neue Nordumgehungs-Trasse) wie geplant Ende Juli geschehen wird.
© 2011 Neue Westfälische
11 - Bad Oeynhausen, Dienstag 05. Juli 2011
Neuigkeiten aus dem Rathaus :
Sickerwasseranalyse 1 22062011232.pdf
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Westfalen-Blatt Ausgabe Bad Oeynhausen 25.06.2011
Ratssitzung beantragt
Zum Deponie-Thema
Bad Oeynhausen (WB). Zum anstehenden Anschnitt der Deponie am Breitensiek im Zuge der Bauarbeiten für die Nordumgehung hat die BBO-Fraktion eine Rats-Sondersitzung beantragt. Terminvorschlag: 12.
Juli, 17 Uhr. Aufgrund der vorgesehenen Öffnung der Deponie sei die Notwendigkeit einer Beurteilung durch den Rat entstanden. Eine vom Gutachter des Uni-Klinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel,
erstellte Beurteilung komme zum Ergebnis, dass von der unkontrollierten Freisetzung von eingeschlossenen Deponiegasen eine gesundheitliche Gefährdung ausgehen könne. Die Fraktion bittet, den
Gutachter des Uni-Klinikums, Dr. Kruse, zur Sitzung einzuladen. Nach einer Einwohnerfragestunde soll eine Darstellung des Gutachtens erfolgen. Die BBO strebt eine namentliche Abstimmung über eine
partiellen Baustopp im Bereich der Deponie an, »bis eine fachgerechte Lösung, unter Mitwirkung des Toxikologischen Instituts Schleswig-Holstein zur Problematik der Gasfreisetzung durch den
Bauvorhabenträger gewährleistet und vertraglich fixiert ist«.
Artikel vom 25.06.2011
Neue Westfälische 25.06.2011
Bericht NW 15.06.2011
Zeitungsbericht als PDF zum Nachlesen:
Oeynhauser anzeiger 11.06.2011
11. Sitzung des Rates der Stadt Bad Oeynhausen am 08.06.2011:
Man kennt inzwischen das Verhalten des Rates und des Bürgermeisters der Stadt Bad Oeynhausen:
Dort ist man eiskalt und es interessiert hier niemanden, dass direkte Anwohner der Deponie Angst vor der Öffnung der Deponie haben.
Alle Fragen und Anträge der Partei BBO wurden abgeschmettert (in bekannter üblicher Weise). Den weiteren kleineren Parteien wie die Bündnis90/DIE GRÜNEN,die LINKEN, und die UW unterstützten mit ihrer Stimme die i-m-t.
Dafür schon einmal unseren recht herzlichen DANK !!!!!
Von der SPD ganz enttäuscht, war es Dr. Olaf Winkelmann, der im Vorfeld in mehreren Telefonaten mit Frau Röhrmann bekundete, dass seine Partei die Anträge der i-m-t mit unterstützen würde. Er war aber derjenige, der als erster die Hand gegen die Anträge der i-m-t erhob.
Natürlich zog die CDU mit, nachdem der Fraktonsvorsitzende Kurt Nagel sich schon in der Öffentlichkeit dahingehend geäußert hatte, dass das Anzünden eines Holzkohlegrills weitaus gefährlich wäre, als die Öffnung der Deponie. (Anm. Hier fehlen einem schlicht die Worte, auch über die Tatsache, das er behauptet, er wohne "direkt" an der Deponie, was auch nicht der Tatsache entspricht !)
Lediglich Herr Reeker (Mitarbeiter der Stadt) und Behördenvertreter (so hat er sich selbst benannt) stammelte etwas davon, dass die Sickerwasserunter-suchungen keine Auffälligkeiten gezeigt hätten.
Einen Labor- und Prüfbericht hat er nicht vorgelegt bzw. öffentlich gemacht ! Weiterhin wird von der i-m-t moniert, dass dieses Deponie-Sickerwasser im Labor des städtischen Klärwerkes untersucht wurde. Dort kann man vielleicht auf Fäkalien untersuchen, aber bestimmt nicht auf Schadstoffe, welche aus einer Deponie austreten. Viele Telefonate mit Fachfirmen, welche sich auf die Analyse von kontaminierten Deponiegewässer-Untersuchungen spezialisiert haben, bekundeten, dass man gezielt auf bestimmte Gefahrenstoffe in dem Sickerwasser untersuchen muss, und davon gebe es reichlich.
Auf welche genauen Stoffe wurde denn das Sickerwasser im Klärwerk überprüft?
Es ist unfassbar, wie hier schon seit vielen Jahren versucht wird, auch alles, was aus dieser Deponie kommt, zu verschleiern, weil es hier um die Gefährdung der Menschen im direkten Umfeld der Deponie geht und man einen Teilaushub bzw. Dekontaminationsmassnahmen dieser Deponie auf Biegen und Brechen verhindern will, da dieses viele Millionen EURO kostet. Dieses Geld hat weder die Stadt noch der Kreis oder der BUND zur Verfügung................
Ratssitzung Artikel Neue Westfälische 10.06.2011
Dieses Schreiben wurde dem Bürgermeister und dem Rat vor der Ratsitzung verteilt mit der Bitte um schriftliche Beantwortung
Ratssitzung 08.06.2011.pdf
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Plan der Probebohrungen auf der Deponie
Foto oben: Hier (in diesem Bereich) wurden bereits 1999 Proben für das Gutachten des Prof. Dr. Schneider, Bielefeld entnommen. Auch damals wurden schon erhöhte Werte festgestellt.
Die neuen Bohrungen wurden (siehe unten stehende farbige Skizze) mit einem roten aus Holz gezimmerten Dreieck kenntlich gemacht, in der eine weisse Röhre mit Fähnchen steckt.
Nach Herausnahme einer dieser weissen Röhren (bei BS5) kam ein ekeliger und fürchterlicher Geruch heraus. Ein kleines Steinchen, welches in das Loch hineingeworfen wurde, fiel hinunter - es blubberte !!!!!!!!! Wenn man sich vorstellt, dass hier "NUR" in einem Meter Tiefe gebohrt wurde, kann jeder erahnen, was sich noch tiefer unten befindet !!!!!!!
Gerätschaften für die Arbeiten der 4 Tiefenbohrungen wurden bislang nicht gesehen, obwohl die Deponie unter ständiger Beobachtung steht. Es wurden nur die weiter unten zu sehenden Fotos der Bohrungen mit Handbohrmaschinen gesichtet.
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Hier kann man unschwer erkennen, dass nur an 4 mit rundem Kreis und Kreuz markierten Feldern tiefere Bohrungen vorgenommen werden, welche aber nur in 10 Metern Tiefe erfolgen.
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Antwortschreiben Tobias Fischer/Landesbetrieb Straßen NRW aufgrund unten stehenden Schreibens mit Fragen der Fachärztin Frau Liane Wellpott:
Sehr geehrte Fr. Wellpott,
zunächst einmal Danke für das eben geführte Telefonat. Die Stellungnahme unseres Sachverständigen nach BBodSchG zu Ihren Fragestellungen für den Bereich Anschnitt der Altablagerung Groh ist entsprechend beigefügt.
Unabhängig davon sein nochmals auf die sehr umfangreichen Voruntersuchungen (RRI; Prof. Schneider; ELE die Ihnen lt. telefonischer Auskunft bereits bekannt sind verwiesen)
Momentan führen wir wie in der ASE-Sitzung sicherlich sehr umfangreich dargestellt die bis nächste Woche andauerenden weiteren Voruntersuchungen durch, um dann auf Basis entsprechender Analytik fachgerecht mit dem Material umgehen zu können. Der eigentliche Anschnitt der Deponie soll nach jetzigem Stand in der 29. oder 30. KW beginnen. Gleichzeitig können wir aus den Absaugversuchen erkennen wie weit sich die Methangasentwicklung und Aufstauung durch die im Bereich der vorhandenen Deponie erstellten Gasfenster bereits entspannt hat.
Wir weisen nochmals darauf hin das somit hier erstmals eine fachgerechte Deponieabdichtung für den Bereich der Autobahn erfolgt und gemeinsam mit den Leistungen auf der Altablagerung eine wesentliche Zustandsverbesserung erzielt wird.
Weitere Informationen können besonders auch in unseren Bürgersprechstunden (immer letzten Donnerstag im Monat von 16.00 - 18.00 Uhr im BÜ-Gebäude am Großen Weserbogen 84) erteilt werden.
Unser aktueller Projektreport ist ebenfalls beigefügt.
Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Tobias Fischer
Straßen.NRW. - RNL Ostwestfalen-Lippe
Projektgruppenleitung A30 - stellv. Abteilungsleiter Bau
Außenstelle Minden
Marienstraße 124
32425 Minden
fon: 0571 / 9456-221
stellungnahme zu liane wellpott.pdf
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Das Ziel: keine Gefährdung der Bürger
Ausschuss für Stadtentwicklung beschäftigt sich mit Auswirkungen des Autobahnbaus für ehemalige Deponie
Von Malte Samtenschnieder
Bad Oeynhausen (WB). Durch die Bauarbeiten an der Nordumgehung ist die ehemalige Deponie Groh in Dehme seit einigen Wochen zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Zu den
Auswirkungen der derzeitigen Anfüllung des Geländes und des für Sommer geplanten Anschnitts des Deponiekörpers haben sich am Dienstag mehrere Experten im Stadtentwicklungsausschuss
geäußert.
Im linken Teil des Bildes ist der künftige Verlauf der Autobahntrasse bereits grob zu
erkennen. Das Gelände der ehemaligen Deponie Groh ist im rechten Teil des Bildes zu sejem. Von dem geplanten Anschnitt ist nur ein Bruchteil des Deponiekörpers betroffen.
Ralf Klusmeier kennt die Deponie genau.
Andreas Lampe begleitet den Anschnitt.
19 Gasfenster sollen ein kontrolliertes Entgasen der Deponie ermöglichen. Sie befinden sich unter Türmen aus Brunnenringen.
»Wir wollen Transparenz«
»Wenn wir über die ehemalige Deponie Groh in Dehme sprechen, müssen wir sorgfältig unterscheiden«, sagte Arnold Reeker, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen. Das Anfüllen des
Deponiegeländes gehe auf eine Baugenehmigung des Kreises zurück. Der Anschnitt des Deponiekörpers sei Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bau der A 30. Auf diesen wichtigen
Unterschied habe er bereits bei einer Baustellenbegehung Anfang April hingewiesen, an der etwa 100 Interessierte teilgenommen hätten (das WESTFALEN-BLATT berichtete). Arnold Reeker: »Unser Ziel
ist es nach wie vor, transparent über die Vorgänge auf der Baustelle zu berichten.«
Tongrube 1968 stillgelegt
Einen Einblick in die Historie der ehemaligen Deponie Groh gab Ralf Klusmeier. Der Experte hat die Geschehnisse dort bereits seit Jahrzehnten, zunächst als Mitarbeiter der Stadt, inzwischen als
Mitarbeiter der Stadtwerke Bad Oeynhausen, im Blick. »Die frühere Tongrube auf dem Gelände wurde 1968 stillgelegt«, sagte Ralf Klusmeier. Drei Jahre später habe der Kreis die Genehmigung zur
Errichtung einer Boden- und Bauschuttdeponie erteilt, um das Gelände wieder in seinen Ursprungszustand versetzen zu können.
Reichlich illegaler Abfall
»In der Anfangszeit war das Gelände nicht überwacht«, erläuterte Ralf Klusmeier. Deshalb seien dort nicht nur Hausmüll und Gewerbeabfälle, sondern beispielsweise auch Klärschlamm illegal
abgelagert worden. Dafür sprächen auch Messungen, die geringe Konzentrationen des Deponiegases Methan auf Teilen der ehemaligen Deponie Groh nachgewiesen hätten. Ralf Klusmeier: »Bei einer reinen
Boden- und Bauschuttdeponie würde es derartige Ausgasungen nicht geben.«
Standfestigkeit geprüft
Bevor mit dem Anfüllen des ehemaligen Deponiegeländes mit unbelastetem Aushub von der A 30-Baustelle begonnen wurde, hat es laut Ralf Klusmeier eine Untersuchung der Standfestigkeit des
Deponiekörpers gegeben. Im Westen sei die Tongrube bis zu 16 Meter tief gewesen, im Osten immerhin bis zu sechs Meter. Das Loch sei im Laufe der Zeit mit Schutt und Abfall gefüllt worden.
Experten hätten herausgefunden, dass ein weiteres Anfüllen des Geländes um bis zu drei Meter keine negativen Auswirkungen hat. »Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Böschungen in Richtung der
Wohngebiete abrutschen«, betonte der Experte.
Stopp fürs Wasser
Um ein ungehindertes Austreten von Sickerwasser zu verhindern, wurden laut Ralf Klusmeier 2001 Drainagerohre verlegt. Zudem sei das Sickerwasser durch eine Vorbehandlungsanlage geschickt worden,
bevor es ins Abwasserkanalnetz der Stadt gelangte. Im Zuge der Anfüllung des Geländes seien neue Gräben für Oberflächenwasser geschaffen worden. Außerdem gebe es mehrere Rückhaltebecken, die ein
unkontrolliertes Abfließen verhindern.
Gasfenster geplant
In regelmäßigen Abständen eingerichtete Gasfenster sollen laut Ralf Klusmeier ein kontrolliertes Entgasen der Deponie ermöglichen. Über den Gasfenstern seien Türme aus Brunnenringen mit einer
Höhe über Geländeniveau errichtet worden, die später mit Schotter gefüllt werden. »Es sind 19 Gasfenster vorgesehen«, erklärte der Experte.
Anschnitt in kleinem Teil
Zu den Auswirkungen des im Zuge des Autobahnbaus erforderlichen Anschnitts des Deponiekörpers äußerte sich Projektleiter Tobias Fischer vom Landesbetrieb Straßen NRW. Von dem Anschnitt seien 3500
Quadratmeter des insgesamt 70 000 Quadratmeter großen Deponiegeländes betroffen. Auf einer Länge von etwa 130 Metern schneide die Trasse bis zu fünf Meter in den Deponiekörper hinein.
Neue Bohrungen
Wie Andreas Lampe als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger erklärte, sind zur Vorbereitung des Anschnitts in den nächsten zwei Wochen 24 Bohrungen geplant. Diese reichten bis zu
zehn Meter tief, seien also um einiges tiefer als die geplante Aushubtiefe. Zum einen sollen die Proben auf ihre Zusammensetzung analysiert werden. Außerdem solle ein Gesamtbild von der
Gassituation in dem betroffen Bereich entstehen. Sauberer Aushub komme an anderer Stelle etwa bei Lärmschutzwällen zum Einsatz. Belasteter Boden werde auf der Pohlschen Heide entsorgt. Zudem
würden die Bauarbeiten ständig überwacht.
Vielfältiger Schutz
Während des Anschnitts wird laut Andreas Lampe genau dafür Sorge getragen, dass die Bevölkerung nicht gefährdet ist. Zum Schutz vor geruchsintensiven Abfällen lägen Abdeckungen bereit. Größere
Ansammlungen von Wasser könnten mit einem Tankwagen abgepumpt werden. Staubbildung werde durch Befeuchtung vermieden. So werde ein größtmöglicher Schutz der Anwohner erzielt.
Artikel vom 19.05.2011
Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.05.2011
Grillen ist gefährlicher als das Öffnen der Deponie !!!!!!
07.05.2011























